
Schau, was bringt der Weihnachtsmann? Den gläsernen Schüler?
Info-Allianz zwischen Schulen und Eltern
Seit Anfang November läuft ein Projekt des Ministeriums, in dessen Rahmen Schulen eine digitale Kommunikationsmöglichkeit mit den Eltern der Schüler angeboten wird. Im Oktober 2005 waren im lettischen Parlament dazu die rechtlichen Grundlagen beschlossen worden. Bereits 300 allgemeinbildende lettische Schulen nehmen an diesem Projekt der "E-Klassen" teil, 250 davon bereits sehr aktiv, so berichteten die lettische Ministerin für Bildung und Wissenschaft, Baiba Rivža, gemeinsam mit der lettischen Ministerin für die besonderen Aufgaben der elektronischen Verwahlung, Ina Gudele. Eigentlich sei das Projekt auch bereits 2003 in Lettland gestartet, aber dann von der damaligen Regierung unter Einārs Repše gestoppt worden. Nun soll es also richtig los gehen.


Sandra Sīle, Direktorin des Agenskalns Gymnasiums in Riga, berichtete auf der Presseveranstaltung von den ersten Erfahrungen. "Das ist eine effektive und schnelle Möglichkeit, Eltern über die Leistungen ihrer Kinder in der Schule zu informieren." (Delfi / Latvijas Avize 21.12.06)
Auch die Sicherstellung sonstiger schulischer Dokumente auf digitale Art - anstatt alles auszudrucken - wird von den Projektbetreibern nicht ausgeschlossen. Gegenwärtig gebe es aber an vielen lettischen Schulen noch einen großen Mangel an den dafür notwendigen Rechnern. Jegliche Information rund um die betreffende Ausbildungseinrichtung, über Kurse,

In der lettischen Presse (Latvijas Avize 21.12.06) wurden dazu auch Elternvertreter des Agenskalns Gymnasiums interviewt. Die Mutter einer Schülerin erklärt dort, dass sie Auskünfte über die laufenden Lernerfolge ihrer Tochter bereits jetzt nicht nur per Internet, sondern auch direkt auf ihr Handy bekommen könne.
Über Wortmeldungen von Seiten der Schülerinnen und Schüler war in der lettischen Presse bisher noch nichts zu lesen. Die DEAC-Projektbeschreibung sagt dazu: "Nicht alle Schüler sind so gewissenhaft wie es wünschenswert wäre." Auch Rauchen, Alkoholmißbrauch und Drogen werden als Gefahren an der Schule benannt, worüber das Infosystem für die Eltern nun offensichtlich schneller Auskunft geben soll - falls die eigenen Kinder betroffen sind.
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